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Veranstalter der Literatur Tage Lauf:
Stadtbücherei Lauf
Turnstraße 11
91207 Lauf
Telefon 09123/18345-0
Telefax 09123/18345-29
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Angeregt zuhören, nachdenken, vergnüglich schmunzeln. Fragen stellen und mindestens ein signiertes Lieblingsbuch mit nach Hause nehmen. Vom 6. bis 13. November verwandelten namhafte Autorinnen und Autoren aus ganz Deutschland die Pegnitzstadt Lauf wieder einmal für eine Woche in einen ganz besonderen Ort auf der literarischen Landkarte.
Wolf Wondratschek las vor Oberstufen-Schülern des Laufer CJT-Gymnasiums
Jeden Tag wie den letzten zu leben und zu sich selbst zu stehen – Das sind einige der Tipps, die Wolf Wondratschek in seiner Lesung im CJT-Gymnasium am 10.11.2011 den Schülern und Schülerinnen der Oberstufe mit auf den Weg gibt.
Der 1943 in Thüringen geborene Schriftsteller, der jetzt in Wien und München lebt, beeindruckt die meisten. Viele hatten eine eher politische Lesung erwartet – schließlich hat Wolf Wondratschek in der 1968er Bewegung als Rock- Poet Furore gemacht – und sind überrascht, als Wondratschek anfangs sehr persönlich und poetisch über die Liebe, Frauen und seine Lebenseinsichten spricht. Dabei wirkt er in seinem Kapuzenpulli und Jeans jünger, als er tatsächlich ist.
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Anja Tuckermann las in der in der Literaturtage-Woche an Laufer Schulen. Schüler vom CJT-Gymnasium berichten
„Ich habe Spaß daran, Menschen so zu beschreiben, dass andere Menschen sich ein Bild von ihnen machen können“, so antwortet Anja Tuckermann auf die Frage, was ihre Motivation sei, Bücher zu schreiben.
In ihrem neuesten Werk „ADILE – ein Mädchen aus Istanbul“, das sie im Zuge der 16. Laufer Literaturtage am Dienstag, dem 8.11., am Laufer CJT-Gymnasium vor vier fünften Klassen vorstellte, ging es ihr darum, die Gründe für die Einwanderung ausländischer Arbeiter nach Deutschland und deren Probleme, sich hier zu integrieren, zu beleuchten und damit die in den Köpfen der jungen Leser festgesetzten Vorurteile abzubauen.
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Jürgen Banscherus las in der Literaturtage-Woche an Laufer Schulen, u.a. am CJT-Gymnasium. Ein Erfahrungsbericht
„Seid mal ehrlich: Wer von euch Jungs liest nur gezwungen?“, fragt Jürgen Banscherus in die Runde. Zaghaft werden drei bis vier Hände gehoben. Und warum finden Jungs häufig keinen Zugang zum Lesen? Weil nur wenige Bücher die jungen Leser richtig ansprechen. Diese Lücke in der Jugendliteratur zu füllen, hat sich Jürgen Banscherus vorgenommen. Mit seinem Jugendroman ‚Bis Sansibar und weiter’ hat er ein Buch für Jungen geschrieben, das ein allseits bekanntes männliches Tabuthema behandelt – die Liebe.
Resumee und Bilanz der 16. Laufer Literaturtage
Der dunkelrote Samtvorhang ist abgehängt. Abgebaut ist das Mikrofon, die Bühne, die fast 600 Stühle in der Bertleinschule. Die Gast-Autorinnen und -Autoren sind abgereist. Vor nicht langer Zeit pulsierte noch das literarische Leben in der Bertleinaula. Insgesamt 4730 Zuschauer kamen in der Woche vom 6. bis 13. November 2011 zu den öffentlichen Veranstaltungen, an den Schullesungen nahmen rund 1325 Schüler teil, so dass mit über 6050 eine ausgesprochen positive Gesamtzuschauerzahl zu bilanzieren ist. In der Erinnerung leben Momente des Festivals noch einmal auf.
Was für eine furiose Eröffnung der 16. Literaturtage: Mit schauspielerischer Perfektion zog Sabine Thiesler ihr Publikum bei der szenischen Premierenlesung aus ihrem Thriller „Nachtprinzessin“ in den Sog der Phantasie. weiterlesen…
Ein Einblick in das Geschehen hinter den Kulissen der 16. Laufer Literaturtage – von Stephanie Schweikert
Es ist kurz nach 19 Uhr und die ersten Besucher sammeln sich bereits im Eingangsbereich der Bertleinschule. Punkt 19.15 Uhr werden die schweren Glastüren geöffnet und das Publikum strömt in die Aula. So mancher wird sich die Frage stellen, was eigentlich im Hintergrund geschieht. Eine Woche hatte ich die Möglichkeit hinter die Kulissen zu blicken.
Zunächst frage ich mich, wie viel Zeit man eigentlich einplanen muss, um einen Autoren zu gewinnen. Renate Grabmeier, Mitorganisatorin der Literaturtage, erklärt mir, dass die Verfügbarkeit eines Autors sehr unterschiedlich sei. Mitunter klappt es sehr schnell, die gewünschte Person nach Lauf zu bekommen. In anderen Fällen muss man jedoch oft mehrere Jahre mit Verlag oder Autor in Kontakt bleiben, bis eine Lesung realisiert werden kann. Bereits hier erkenne ich, dass viel Durchhaltevermögen erforderlich ist – wie etwa bei Günter Wallraff, um den man sich seit 2007 bemühte.
Am Freitag, 4.11., wurde zwischen 13.30 und 14.00 Uhr in der Hörfunk-Sendung „RegionalZeit“ auf Bayern 2 ein Porträt der Laufer Literaturtage ausgestrahlt.
Der Bayerische Rundfunk hat sich am 18. Oktober vor Ort im CJT-Gymnasium ein Bild gemacht von den Vorproduktionen für die Podcasts der Literaturtage. Dabei wurden auch Gespräche u.a. mit den beiden Festivalleiterinnen Beate Hafer-Drescher und Renate Grabmeier zu Konzeption und Programm des Lesefestes geführt sowie mit den Schülerinnen und Schülern des P-Seminars Deutsch, die verantwortlich sind für die Interviews mit den Gastautoren.
Mit Genehmigung des Bayerischen Rundfunks steht der Beitrag als Audiodatei zur Verfügung:
Mitschnitt RegionalZeit auf Bayern 2
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Auf der Website des Bayerischen Rundfunks findet sich zudem eine Beschreibung der Fränkischen Literaturtage LesArt und der Laufer Literaturtage.
Vom 6. bis 13. November sind 18 Seminaristen des CJT-Gymnasiums in vollem Einsatz
Das Aufnahmegerät steht bereit, alle Fragen sind ausgearbeitet. Durch intensive Vorarbeit seit den Sommerferien wohl präpariert, aber auch mit großer Spannung erwarten 18 junge Leute des P-Seminars Deutsch die Laufer Literaturtage. Abend für Abend werden sie in Zweier- oder Dreierteams Interviews mit den geladenen Autorinnen und Autoren führen. Wann sonst sitzt man schon auf Tuchfühlung mit Prominenten zusammen? Dass die Gespräche live aufgezeichnet werden, macht die Sache zusätzlich aufregend. Konzentration, Schlagfertigkeit und Spontaneität sind gefragt – ohne dabei den roten Faden zu verlieren. weiterlesen…
Bundespräsidschaftskandidat Joachim Gauck hatte auf Bitten der Veranstalter reagiert und kurzfristig einen zweiten Termin zugesagt, als sich abzeichnete, dass die Nachfrage außerordentlich stark war. Trotzdem waren sämtliche 1200 Plätze am 1. Verkaufstag nach 3 Stunden vergeben. Eine weitere ausverkaufte Veranstaltung galt dem Musikkabarett von Jörg Maurer. Auch wenn im Vergleich zum Vorjahr insgesamt ein Rückgang von ca. 450 Gästen zu verzeichnen ist, bewegten sich die Besucherzahlen bei alle anderen Lesungen im Bereich von 300-440 Gästen. Das sind für Literaturveranstaltungen Zahlen, die weit über dem Durchschnitt in anderen Städten liegen. weiterlesen…