Podcasts mit Lesungen und Autoreninterviews – das Projekt findet ab 2015 nicht mehr statt

Auf dieser Seite konnten zeitnah im Anschluss an die Laufer Literaturtage nicht nur Audio-Mitschnitte der Lesungen, sondern auch live aufgezeichnete Interviews abgerufen werden, die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Deutsch vom Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf während der Literatur-Woche mit den Gastautoren führten.

Im Literaturtage-Jahr 2014 gehörten unter der Leitung von Frau Ingrid Ballis zum Podcast-Team

Julian Facius, Svenja Forster, Hannah Frambach, Julia Gebhardt, Katja Heberlein, Christoph Heider, Lara Herrmann, Clara Hornung, Pamina Noack, Theresa Pausenberger, Emeline Sisalem, Philip Stift, Judith Urmetzer, Lucas Volkamer und Maximilian Witschel.

Vor- und Rückspulen der Audio-Aufzeichnung: innerhalb des geöffneten Track-Balkens

Literaturtage-Jingle

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Podcasts der Laufer Literaturtage 2014

 

Ursula Poznanski

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren und gehört heute zu den gefragtesten deutschsprachigen Buchautorinnen. Den ersten internationalen Bestseller im All-Age-Bereich veröffentlichte sie mit ihrem Thriller „Erebos“. Mit „Saeculum“ (2011) und der dystopischen Trilogie um „Die Verratenen“  konnte Ursula Poznanski nahtlos an ihren großen Erfolg anknüpfen. Bei den Laufer Literaturtagen 2014 stellte Ursula Poznanski ihren zweiten Krimi „Blinde Vögel“ rund um ein Salzburger Ermittlerteam vor. Auch in diesem neuen Fall gelingt es  ihr, den Protagonisten viel Tiefe und Glaubwürdigkeit zu verleihen. (Christoph Heider, Maximilian Witschel)

Interview Ursula Poznanski:

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Angelika Klüssendorf

Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises zu stehen ist für viele Autoren ein Traum – Angelika Klüssendorf  hat dieses Ziel erreicht. 2011 schaffte sie es mit ihrem Roman „Das Mädchen“ bereits auf die Shortlist,  und nun, 2014, kam sie mit dem Fortsetzungsroman „April“ ebenfalls unter die sechs Finalisten. Geboren 1958 in Ahrensburg, verbrachte sie den Großteil ihrer Jugend in Leipzig, wo sie eine Ausbildung zur Zootechnikerin absolvierte und in einer Melkanlage arbeitete – ein eher ungewöhnlicher Weg für eine Autorin. Die Parallelen zum Leben ihrer Protagonistin April sind auffällig; in einem Interview beziffert  Klüssendorf  den Grad der Übereinstimmung ihres eigenen Lebens mit dem von April auf 13 %. 1985 siedelte Angelika Klüssendorf nach Westberlin über und verbrachte dort, wie sie selbst sagt, die schönsten Jahre ihres Lebens. Mehrfach preisgekrönt und mit einem Stipendium des Deutschen Literaturfonds versehen, gehört zu ihren Werken neben Romanen und Erzählungen auch ein Theaterstück. (Clara Hornung, Emeline Sisalem)

Interview Angelika Klüssendorf:

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Fabian Lenk

1963 in Salzgitter geboren, war Fabian Lenk nach seinem Studium 25 Jahre lang als Journalist tätig, bevor er sich 2012 vollständig dem Autorendasein widmete. Im Jahr 1996 veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman, in den Erfahrungen aus seinem damaligen Beruf einflossen: Ein Boulevardjournalist wird  in einen Mordfall verwickelt.
Seit 2001 schreibt Fabian Lenk hauptsächlich für Kinder und Jugendliche und hat seitdem über 150 Bücher veröffentlicht, welche mittlerweile in 12 verschiedene Sprachen übersetzt wurden. Mit weltweit 1,5 Millionen verkauften Exemplaren zählt Fabian Lenk zu den bekanntesten und erfolgreichsten Autoren der deutschen Kinder- und Jugendbuchszene. Zu seinen Werken gehören vor allem Krimi- und Abenteuerromane, darunter seine bislang erfolgreichsten Serien „Die Zeitdetektive“ mit 32 und „1000 Gefahren“ mit bisher 18 Titeln. Heute lebt Lenk mit seiner Frau und seinem Sohn in Niedersachsen. (Svenja Forster, Philip Stift)

Interview Fabian Lenk:

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Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino wurde 1943 in einfachen Verhältnissen in Mannheim geboren. Nach seiner Schulzeit arbeitete er als freier Journalist, später als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Diese Zeit endete mit dem Weggang von der Satire- Zeitschrift „Pardon“, woraufhin er ein Studium begann. Seit 1971 ist er freier Schriftsteller und entwickelte sich zu einem von Kritikern hochgelobten Autor. Bekannt wurde er erstmals in den späten 1970er Jahren durch die „Abschaffel“ – Trilogie. Sein großer Erfolg zeigt sich auch an vielen Literaturpreisen und Auszeichnungen, wie dem Georg-Büchner-Preis 2004 und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2012. Letzteren verdiente er sich dadurch, dass er in seinen Büchern meist das „Eingebundensein bis zur Halskrause“ mit viel Witz behandelt und auch das Peinliche heraushebt, da es ihn bewegt. In seinem neuesten Roman „Bei Regen im Saal“ behandelt der Autor ein ähnliches Thema  wie in seinen vorherigen Werken: Ein Mann im mittleren Alter findet sich in ungewohnten Situationen wieder und muss damit zurechtkommen.
(Katja Heberlein, Theresa Pausenberger, Judith Urmetzer)

Interview Wilhelm Genazino:

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Brigitte Kronauer

Was sie später einmal beruflich machen will, das wusste Brigitte Kronauer wohl schon in jungen Jahren. Bereits mit 16 schickte sie eigene Hörbücher an diverse Verlage. Auch wenn diese ersten Versuche noch keine Früchte trugen, so ist die heute 73-Jährige inzwischen eine preisgekrönte Autorin mit einem umfangreichen Werk. Nach dem Studium der Germanistik und Pädagogik arbeitete sie einige Jahre als Lehrerin. Ihr erster Roman, „Frau Mühlbeck im Gehäus“, erschien 1980, gefolgt von zahlreichen Romanen und Prosastücken. Charakteristisch für jeden ihrer Texte ist eine große sprachliche Gewandtheit und ein hohes Niveau, welches man in dieser Ausprägung nur bei wenigen Autoren findet. (Hannah Frambach, Pamina Noack)

Interview Brigitte Kronauer:

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Oliver Scherz

Der vielseitig begabte Autor und Schauspieler Oliver Scherz wurde 1974 in Essen geboren. Bei seinen Kurzfilmen führte er nicht nur Regie, sondern arbeitete auch als Kameramann und Cutter. Die Verschiedenheit dieser Bereiche ermöglicht Oliver Scherz einen besseren Rundumblick, der zudem noch durch seine Tätigkeit als Schauspieler erweitert wird. In vielen Fernsehserien, wie z.B. „Tatort“ oder „In aller Freundschaft“,  hatte er  Gastauftritte und  spielte in Filmen mit. Diese vielfältigen Erfahrungen kommen auch bei seinen Kinderlesungen zum Tragen, wo er neben seinem Körper und seiner Stimme gekonnt Musik und Geräusche einsetzt.  In seinem neuesten Kinderbuch „Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika“ geht es um einen Elefanten, der aus dem Zoo ausbricht und sich in Begleitung von den Geschwistern Marie und Joscha auf den Weg nach Afrika macht. Dabei begegnen den drei Abenteurern verschiedenste Tiere und Welten. All diese Figuren erweckt Oliver Scherz zum Leben und gestaltet seinen Auftritt zu einem wahren Abenteuer für die ganze Familie. (Katja Heberlein, Lara Herrmann)


Interview Oliver Scherz:

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Christof Stählin

Das Ausnahmetalent Christof Stählin, ein bedeutender Dichter, Autor und Liedermacher, wurde 1942 als Pfarrerssohn in Rothenburg geboren. Der gutbürgerliche Einfluss spiegelt sich auch in seinen Werken wider: Er bevorzugt klassische Reimschemata und Versmaße. Bereits mit 14 Jahren ging er nach München und wurde dort Schüler des Lautenspielers Oskar Besemfelder, welcher seine Leidenschaft für seltene Instrumente weckte. Das Hauptinstrument von Christof Stählin ist die Vihuela – eine Zwischenform der akustischen Gitarre und der Laute mit einem mehrstimmigen Spiel und einem speziellen Klang.
Christof Stählin studierte in Bonn, Marburg und Tübingen Völkerkunde und vergleichende Religionswissenschaften. Seit Beginn der 1970er Jahre lebt er als freier Schriftsteller und von seinen Bühnenauftritten. 1989 gründete er mit Preisträgern des Berliner Wettbewerbs „Schüler machen Lieder“ eine Schule für junge Liedermacher mit Namen SAGO. Die Themen seiner Gedichte und musikalischen Werke beruhen auf einem Interesse für Geschichte, insbesondere Kultur- und Sprachgeschichte, so für die französische Revolution oder schillernde Gestalten wie Casanova. Er ist ein Denker, der die Natur liebt und daher einmal im Jahr mit seinen Söhnen einen Berg besteigt, um die aufgehende Sonne zu begrüßen. Im Rahmen der Laufer Literaturtage wird er nicht nur sein eigenes Programm, sondern auch zwei seiner ehemaligen SAGO-Schüler präsentieren, Martin Betz und Georg Spindler. (Julia Gebhard, Judith Urmetzer)

Interview Christof Stählin, Martin Betz & Georg Spindler:

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Rupert Neudeck

Er wird als „fröhlicher Radikaler“ bezeichnet und damit Größen wie Franz von Assisi und Papst Franziskus zugerechnet. Gemeint ist der Menschenrechtler und Theologe Rupert Neudeck, 1939 in Danzig geboren. Er studierte u.a. Philosophie, Soziologie und katholische Theologie und arbeitete als Journalist, bis er 1979 mit seiner Frau Christel das „Komitee Cap Anamur/Notärzte e.V.“ gründete und mit einem Schiff 11.000 vietnamesische Flüchtlinge retten konnte. Mit Unterstützung seiner Hilfsorganisation führt Rupert Neudeck in vielen Krisengebieten Projekte durch, wie das Umrüsten von Panzern zu Minenräumgeräten und den Bau von Schulen in konfliktreichen Ländern. 2003 gründete er die Organisation „Grünhelme e.V.“, welche sich vor allem mit dem infrastrukturellen Wiederaufbau von sozialen und religiösen Einrichtungen befasst. (Julia Gebhardt, Lucas Volkamer)

Interview Rupert Neudeck:

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Podcasts der Laufer Literaturtage 2013

Gerhard Seyfried

Seinen Ruf hat er sich durch humorvolle, aber auch zeitkritische Comics erzeichnet. Gerhard Seyfried, Jahrgang 1948, zeigte schon als Kind künstlerisches Talent, was ihm 1966 ein Studium der Malerei und Graphik an der Akademie für graphisches Gewerbe in München ermöglichte. Zwei Jahre später allerdings wurde er wegen seines Aufrufs zum Streik gegen die Notstandsgesetze wieder ausgeschlossen. Danach arbeitete er als freischaffender Karikaturist und begann, eigene Comics zu veröffentlichen. Anfangs handelten sie ausschließlich von „Bullen, die hinter Freaks herrennen oder anders herum“, wie er es selbst einmal formulierte. Gemeinsam mit seiner Kollegin Ziska zeichnete Seyfried später witzige bis skurrile Fantasy-Szenarien. 2003 schließlich zeigte er sich von einer völlig neuen Seite, als er seinen ersten historischen Roman „Herero“ veröffentlichte. Bei den Laufer Literaturtagen 2013 eröffnete er am 19. Oktober eine Werkschau seiner Comic- und Cartoon-Arbeiten und las in einem zweiten Veranstaltungsteil aus seinem aktuellen Spionage-Roman „Verdammte Deutsche!“,  der in der Zeit unmittelbar vor dem ersten Weltkrieg spielt. (Lioba Backöfer und Claudia Meyer)

Interview Gerhard Seyfried mit Lioba Backöfer und Claudia Meyer:

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Uwe Timm

Ein Mann auf einer einsamen Insel in der Elbmündung. Eines Tages bekommt er Besuch und wird eingeholt von der Vergangenheit. Während er weiterhin seinen Dienst als Vogelwart versieht, erinnert er sich an früher, als er glücklich war, und daran, wie dieses Glück zerbrach. Er hatte eine gute Beziehung mit Selma, sie waren befreundet mit Anna und Ewald. Doch dann entwickelt er Gefühle für Anna, die sein Glück zerstören. Jetzt steht er vor den Trümmern seiner Existenz, bankrott und allein. Eschenbach, der Protagonist von Uwe Timms neuem Roman „Vogelweide“, zählt Vögel und sammelt Strandgut. Ein geregelter Tagesablauf, selten Kontakt zu Mitmenschen. Doch dann wirft ihn ein Anruf von Anna zurück in sein altes Leben und Erinnerungen kommen hoch.
Zugehört hat Uwe Timm schon als kleiner Junge gerne. Heimlich in der Küche der Tante im Hamburger Hafenviertel, wo sich Hafenarbeiter und Huren versammelten. Oder den Erzählungen seines Großvaters, eines Kapitäns. Bald begann Uwe Timm auch selbst zu erzählen. Mit zwölf Jahren bereits schrieb er einen 74 Seiten umfassenden Roman. Und seitdem hat er nicht mehr aufgehört mit dem Erzählen. (Claudia Feilner und Beate Schäfer)

Interview Uwe Timm:

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Antonia Michaelis

Antonia Michaelis, geboren 1979, fing schon mit fünf Jahren an, eigene Geschichten zu schreiben. Sie studierte Medizin, entschied sich dann aber dafür, als freie Schriftstellerin zu arbeiten. Besonders bemerkenswert an ihr ist, dass sie sowohl Kinder- und Jugendbücher als auch Erwachsenenliteratur schreibt und diese für alle Altersstufen gekonnt unterschiedlich gestaltet. Die Ideen für ihre spannenden und mitreißenden Geschichten schöpft sie nicht zuletzt aus ihren vielen Reisen in Länder wie Indien, Ghana, Türkei, Peru und England. Bei den Laufer Literaturtagen 2013  las sie am 6. November  aus ihrem Kinderbuch, „Ella Fuchs und der hochgeheime Mondscheinzirkus“, in dem sie mit viel Spannung und Witz eine Zirkustour voller Abenteuer für Ella und ihre Gefährten beschreibt. (Hannah Arnold und Lioba Backöfer)

Interview Antonia Michaelis:

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Andrea Maria Schenkel

Andrea Maria Schenkel wurde erst 2006 mit ihrem Debüt „Tannöd“ bekannt, doch das Interesse der 1962 geborenen Bestsellerautorin für düstere Kriminalfälle wurde schon in ihrer Kindheit geweckt.  Dieses Interesse, gepaart mit ihrer Leidenschaft für das Schreiben, war der Grundstein für ihre Karriere als Schriftstellerin. Auf Wunsch ihrer Mutter verzichtete Andrea Maria Schenkel nach der Mittleren Reife auf Abitur und Studium und wurde Postangestellte. Später unterstützte sie ihren Mann in dessen Arztpraxis und führte den Haushalt. In dieser Zeit fing sie an, Geschichten zu schreiben, und  ihr erster Kriminalroman „Tannöd“ wurde nach anfänglichen Startschwierigkeiten ein großer Erfolg. In der Folge erschienen u.a. „Kalteis“, „Finsterau“ und „Täuscher“, in denen sie historische Mordfälle neu erzählt. Andrea Maria Schenkels Romane sind weniger klassische Krimis als faszinierende Milieustudien, in deren Mittelpunkt nicht der Mord und dessen Aufklärung stehen, sondern die darin verwickelten Charaktere und die sie umgebende Gesellschaft. (Sophia Baltes und Christina Römischer)

Interview Andrea Maria Schenkel:

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Ulla Hahn

Man kennt sie als bedeutende deutsche Lyrikerin. Als Arbeiterkind im rheinischen Monheim aufgewachsen, machte Ulla Hahn erst nach einer Bürolehre auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur und studierte anschließend in Köln Germanistik, Soziologie und Geschichte. Nach ihrer Promotion arbeitete sie als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten und anschließend als Literaturredakteurin bei Radio Bremen. Schon ihr erster Lyrikband „Herz über Kopf“ war ein Bestseller, und auch ihr neuester Gedichtband „Wiederworte“ findet großen Anklang bei den Lesern. Indem Ulla Hahn ihren alten Gedichten neue gegenüberstellt, gelingt ihr darin ein faszinierendes Experiment.
Doch nicht nur als Lyrikerin macht sie auf sich aufmerksam. Für ihren teilweise autobiographischen Roman „Das verborgene Wort“ erhielt die Autorin den Deutschen Bücherpreis, und auch der zweite Teil „Aufbruch“ stand monatelang auf der Bestsellerliste. Heute lebt Ulla Hahn mit ihrem Mann in Hamburg. (Sophia Baltes, Christina Römischer und Katja Steiger)

Interview Andrea Ulla Hahn:

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Andrea Sawatzki

„Der Roman ist geschrieben, und ich liebe ihn sehr. Es wird einerseits Menschen geben, die ihn mögen, und andererseits welche, denen das vielleicht zu hart ist, was ich geschrieben habe.“ – So äußert sich Andrea Sawatzki in einem Interview über ihren Debütroman „Ein allzu braves Mädchen“. Als Tochter einer Krankenschwester und eines Journalisten wuchs Andrea Sawatzki ohne weitere Geschwister in ihrem Elternhaus auf. Als sie 14 Jahre alt war, erkrankte ihr Vater an Alzheimer, und das Familienleben richtete sich fortan auf die Pflege des Vaters aus. Für sie blieben weder Zeit noch Zuwendung übrig. Die Schauspielerei ermöglichte ihr die Flucht aus diesen Lebensumständen. Nach ihrem Studium an der Neuen Münchner Schauspielschule übernahm sie mehrere kleine Filmrollen, bis ihr schließlich der Durchbruch mit ihrer Rolle als Tatort- Kommissarin gelang. Heute lebt sie mit ihrem Mann und den zwei Söhnen in Berlin. Neben ihrer Karriere vor der Kamera liest Andrea Sawatzki Hörbücher ein, unter anderem auch ihren ersten eigenen Roman, den sie am 8. November 2013 bei den Literaturtagen in Lauf vorstellte. (Verena Harders, Beate Schäfer und Kristin Siebert)

Interview Andrea Sawatzki:

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Konzertlesung „Biene Maja“ mit Stefan Wilkening und Stefan Blum

„Die Zusammenarbeit eines Hörbucherzählers und eines Komponisten – eigentlich gar keine schlechte Idee…“ Die szenischen Lesungen „Rennschwein Rudi Rüssel“ und „Die kleine Biene Maja“ bestätigen diese Aussage: Der Entschluss von Stefan Wilkening  und Stefan Blum, gemeinsam Kinderlesungen zu gestalten und sie mit Musik zu einem besonderen Erlebnis zu machen, war eine großartige Entscheidung!
Stefan Wilkening wurde 1967 in Hatzenport an der Mosel geboren und entschied sich nach einem abgeschlossenen Theologiestudium für eine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Nach einer Weiterbildung zum Sprecher begann eine erfolgreiche Karriere in Film und Fernsehen; so ist er häufig im Bayerischen Rundfunk zu hören.
Stefan Blum, 1963 in Walluf am Rhein geboren, war sich seines musikalischen Talents schon früh bewusst. Er studierte Schlagzeug an der Musikhochschule München und spielte danach in verschiedenen angesehenen Orchestern wie bei den Münchner Philharmonikern oder als Kammermusiker im ensemble triLog münchen.
Ihre große Leidenschaft für  Kinderliteratur brachte die beiden Künstler schließlich zusammen. Mit den anspruchsvollen und zeitgemäßen Umsetzungen  berühmter Kinderbuchklassiker sind sie immer wieder auf Tournee durch ganz Deutschland und begeistern damit nicht nur ihre jungen Zuhörer. So auch am 9. November 2013 in Lauf, wo sie Biene Maja neues Leben einhauchten. (Linda Holfelder und Ann-Kathrin Wagner)

Interview Stefan Wilkening, Stefan Blum:

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Reiner Schöne

Er ist einer der wenigen deutschen Schauspieler mit einer internationalen Karriere. Er ist ein erfolgreicher Musiker, Songwriter, Synchronsprecher und Autor. Er ist ein Weltenbummler ohnegleichen. Reiner Schöne wurde 1942 in Weimar geboren. Er wuchs in der DDR auf und feierte dort schon in jungen Jahren erste Erfolge. Nach einem Konzert in Berlin floh er in den Westen, wo seine Karriere als Musicalstar in „Hair“ und später in „Jesus Christ Superstar“ ihren steilen Anfang nahm. Als Songwriter gelang ihm in den 1970er Jahren mit der Single „Werd ich noch jung sein, wenn ich älter bin“ der Durchbruch. Seine Laufbahn führte ihn 1985 nach Rollen neben Hollywoodgrößen wie Clint Eastwood, Lee Van Cleef und anderen in die USA. Als er 2002 nach Deutschland zurückkehrte, wurde sein turbulentes Leben keineswegs unterbrochen: In Filmen wie „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“, „Die Teufelskicker“ oder „Otto – der Katastrophenfilm“ war er nun auf der Leinwand zu bewundern. Auch als Synchronsprecher hatte er große Auftritte wie in „Star Wars“ oder in der Transformers-Trilogie.
Sein zweites Buch trägt, wie seine erfolgreiche Single von 1976, den Titel „Werd ich noch jung sein, wenn ich älter bin“ und erzählt zahlreiche Anekdoten aus seinem Leben: Beginnend mit Bombennächten in Weimar, über seine Zeit in der DDR, weiter in den Wilden Westen, bis hin zu den Dreharbeiten von Star Trek. Der Autor erzählt von Höhepunkten und Tiefschlägen und zieht den Leser mit seinem Humor und Charme in den Bann. Am 9. November 2013 stellte Reiner Schöne sein Buch im Rahmen der Laufer Literaturtage vor und begeisterte auch durch sein musikalisches Talent. (Verena Harders und Kristin Siebert)

Interview mit Reiner Schöne:

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Susanne Schmidt

Susanne Schmidt – eine Person, die weit mehr zu bieten hat als nur ihre Bekanntheit als Tochter des Altkanzlers Helmut Schmidt. Die promovierte Nationalökonomin wurde 1947 in Hamburg geboren. Mittlerweile ist sie eine äußerst erfolgreiche und weltweit anerkannte Wirtschaftsjournalistin, TV-Moderatorin, Kommentatorin und Autorin. Ihre steile Karriere begann nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre mit einer Anstellung bei der Deutschen Bank. Ende der 1970er Jahre ließ sie den deutschen Markt hinter sich und arbeitete in London als Moderatorin bei Bloomberg TV, der internationalen Nachrichtensendergruppe für Wirtschafts- und Finanzthemen. Mit ihrem ersten Buch „Markt ohne Moral“ gelang ihr ein bemerkenswerter Aufstieg in die Reihen deutscher Bestsellerautoren. Die Auszeichnung mit dem deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2010 krönte diesen Erfolg. Mit ihrem neuen Buch „Das Gesetz der Krise – Wie die Banken die Politik regieren“ ist Susanne Schmidt, die nun schon seit über 30 Jahren mit ihrer Familie in der Grafschaft Kent lebt, auf Lesereise quer durch Deutschland. Auch in Lauf machte sie Halt und erläuterte am 10. November 2013 im Rahmen der Laufer Literaturtage die teilweise verstörenden Mechanismen des Bankensystems, welche sie selbst scharfzüngig kritisiert. (Hannah Arnold, Linda Holfelder und Ann-Kathrin Wagner)

Interview Susanne Schmidt:

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Zu den Podcasts der Literaturtage 2011
Zu den Podcasts der Literaturtage 2010
Zu den Podcasts der Literaturtage 2009

 


Podcasts der Laufer Literaturtage 2012


Podcast – Heinz Rudolf Kunze

„Ich bin einer von denen, deren Leben an keinem roten Faden hängt“, beschrieb sich Heinz Rudolf Kunze einmal selbst. Das stimmt wohl vor allem in Bezug auf seine Berufswahl. Er studierte Germanistik und Philosophie auf Lehramt für Gymnasien und veröffentlichte kurz nach dem Staatsexamen seinen ersten Song „Bestandsaufnahme“, welcher den Grundstein für eine bis heute andauernde Karriere als Rockmusiker legte. Kunze produzierte mit wechselnden Bands und Besetzungen bis heute 30 Alben, versuchte sich aber auch auf anderen Gebieten. Er übersetzte nicht nur Musicals wie „Les Misérables“ oder „Miss Saigon“ ins Deutsche, sondern war ebenfalls selbst auf diesem Gebiet kreativ tätig, so schrieb er beispielsweise nach Shakespeares Vorlage das Musical „Ein Sommernachtstraum“.

Der dreimal mit der „Goldenen Stimmgabel“ ausgezeichnete Musiker veröffentlichte jetzt sein erstes größeres Prosa-Werk, „Vor Gebrauch schütteln“, auf dessen Umschlag vorsorglich gewarnt wird, dass es „Kein Roman“ sei. Beobachtungen des Alltags, Gedankensplitter und -experimente, Fantasien unzensiert und ohne inneren Zusammenhang – all das zeichnet dieses außergewöhnliche Buch aus. Am 5. November 2012 stellte Heinz Rudolf Kunze das Werk bei den Literaturtagen in Lauf vor. (Jan Hansen, Sophia Horlamus, Linda Meyer)

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Podcast – Henning Scherf

„Das Alter ist ein Geschenk. Durch das Zusammenleben der verschiedenen Generationen und das Aufeinanderzugehen können beide Seiten viel lernen“, erklärt Henning Scherf im Interview. Der ehemalige SPD-Politiker und Bremer Bürgermeister ist in seiner Rentnerzeit keineswegs weniger aktiv als früher. Der bekennende Ratsportfan verbringt seine Zeit am liebsten mit Familie, Freunden, Musik, ehrenamtlichen Tätigkeiten in Schulen und nicht zuletzt mit dem Schreiben, denn seine positive Einstellung gegenüber dem Alter möchte er der Gesellschaft nicht vorenthalten. Sein erstes Buch zu diesem Thema beruhte allerdings nicht auf Eigeninitiative, vielmehr ließ er sich zum Schreiben überreden: Der Herder Verlag suchte einen Autor, der bereit war, den Thesen, die Frank Schirrmacher in seinem Beststeller „Das Methusalem Komplott“ aufgestellt, zu widersprechen und den Menschen eine andere Perspektive zu eröffnen. Offensichtlich gelang das Vorhaben. Scherfs Buch „Grau ist bunt. Was im Alter möglich ist“ wurde ebenfalls ein Beststeller, und auch seine späteren Veröffentlichungen über die Möglichkeiten des Alters feierten große Erfolge.

Der ehemalige Politiker ist nicht nur ein guter Redner, sondern vor allem auch ein Macher. Dies bewies er auch am 6. November 2012 während der Laufer Literaturtage, bei denen er sein neuestes Werk „Wer nach vorne schaut, bleibt länger jung“ vorstellte. Mit einer beeindruckenden Energie und Aussagen, die zum Nachdenken anregen, beantwortete er Fragen zu seinen Werken, seinem Privatleben, der Wohngemeinschaft, in der er lebt, und gab zudem Ratschläge für ein besseres Zusammenleben der Generationen. (Katharina Freiß, Selina Riedel)

Interview Henning Scherf:

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Podcast – Joachim Friedrich

Joachim Friedrich stellte als Jugendlicher nur eine Bedingung an seine zukünftige Tätigkeit: Es sollte ein gemütlicher Schreibtischjob ohne große Anforderungen werden. Doch eben jener Schreibtischjob verschaffte dem heute 59-Jährigen keine innere Befriedigung. Nachdem er seine Lehre abgeschlossen, Volkswirtschaftslehre studiert und promoviert hatte, Professor und schließlich Unternehmensberater geworden war, begann er sich in dem – seiner Meinung nach – eintönigen Beruf zu langweilen.

Die Wende in seinem Leben brachte das Buch „Momo“ von Michael Ende, das 1984 erschienen war. Joachim Friedrich sah Ähnlichkeiten zwischen seiner damaligen Arbeit und der Tätigkeit der „grauen Herren“, den Gegenspielern der Hauptperson Momo. Dies brachte ihn auf die Idee, sich eine Beschäftigung zu suchen, mit der er Menschen Freude schenken konnte. Er wurde Kinderbuchautor. Seine ersten großen Erfolge feierte der Schriftsteller mit der Detektivreihe für Kinder „Die 4 ½ Freunde“. Die vier Protagonisten Steffi, Kalle, Radieschen, Friedhelm und ihr Hund Tausendschön erleben turbulente Fälle, bei denen nicht immer alles wie geplant abläuft. Mit viel Humor erzählt Joachim Friedrich von einer etwas anderen Detektivbande. Er präsentierte in Lauf bei den Literaturtagen 2012 am 7. November seinen neuesten Band „4 1/2 Freunde und der Spion im Blümchenkleid“. (Antonia Ohlwärther, Jonas Schuster)

Interview Joachim Friedrich:

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Podcast – Ulrike Schweikert

„Abwechslung ist das Reizvolle“ – So das Motto der vielseitigen Autorin Ulrike Schweikert, die mit ihren historischen Romanen, Krimis und Fantasy-Büchern nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche begeistert. 1966 in Schwäbisch Hall geboren, arbeitete Ulrike Schweikert nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin und studierte dann Geologie. Erst durch das anschließende Studium der Journalistik konnte sie sich ihren Traum erfüllen, Schriftstellerin zu werden. Der historische Roman „Die Tochter des Salzsieders“ war der erste Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Karriere als Autorin, die sie mit ihrem darauffolgenden Werk „Die Hexe und die Heilige“ fortsetzte.

Ihr Markenzeichen: Neben einer guten Recherche und einem mitreißenden Sprachstil sind es ihre faszinierenden, lebensnahen Heldinnen, die es dem Leser ermöglichen, in vergangene Zeiten einzutauchen. Auch in ihrem neuen Roman „Das kastilische Erbe“ bilden Empathie und Herzblut die glaubhafte Basis für ihre Fantasie, mit der sie einstige Geschehnisse neu aufleben lässt. (Julia Büttner und Sabrina Dier)

Interview Ulrike Schweikert:

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Podcast – Felicitas Hoppe

„Das Unterwegssein in Hoppes Privatkosmos mag unterhaltsam sein, auf Dauer hinterlässt es aber, im günstigsten Fall, nicht mehr als Ratlosigkeit.“ So zumindest lautet das Urteil des Kulturwissenschaftlers Kai Rost. Der ist allerdings nur eine von vielen Figuren im Hoppe-Universum und widerspricht mit dieser Aussage den realen Kritikern, die der Erfinderin dieses alternativen Universums, Felicitas Hoppe, vor kurzem den Georg-Büchner-Preis verliehen haben.

1960 in Hameln an der Weser geboren, macht sie dort ihr Abitur. Dann zieht es sie in die Welt hinaus: Sie studiert in Europa und den USA, u.a. Fächer wie Literatur- und Religionswissenschaften sowie verschiedene Sprachen. 1996 findet sie schließlich in Berlin ein Zuhause, wo im selben Jahr ihr Debüt „Picknick der Friseure“ erscheint. Für den Roman erhält sie viele Auszeichnungen und Preisgelder, von denen sie 1997 eine Weltreise auf einem Containerschiff unternimmt und mit Ideen für den Reiseroman „Pigafetta“ zurückkehrt, der 1999 veröffentlicht wird.

Felicitas Hoppe bleibt eine Weltenbummlerin, ist lesend, schreibend und vortragend sowohl in Europa als auch in Übersee unterwegs und arbeitet gelegentlich mit bildenden Künstlern zusammen. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. den Rattenfänger-Literaturpreis ihrer Heimatstadt Hameln. Kein Wunder, denn so wie der berühmte Flötenspieler die Kinder mit einer Melodie verzauberte, entführt uns die Autorin mit „Hoppe“ in ihr eigenes Märchenleben. (Conny Feilner, Pinar Özgan)

Interview Felicitas Hoppe:

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Podcast – Ilija Trojanow

„Der Weltensammler“ ist nicht nur der Titel seines Bestsellerromans, sondern steht auch für das Leben des Autors Ilija Trojanow. Der 1965 in Sofia, Bulgarien, geborene Verleger, Übersetzer und Schriftsteller flüchtet im Jahr 1971 mit seinen Eltern nach Ostafrika, wo er den Großteil seiner Kindheit in Nairobi verbringt. Auch im Erwachsenenalter zieht es ihn immer wieder nach Afrika, Indien, Asien und Arabien. Seine dabei gesammelten Erfahrungen schildert er in mehreren Reise- und Fotobänden, aber auch in Essays und Reportagen.

Im Jahr 2006 gelingt Trojanow der literarische Durchbruch mit dem Roman „Der Weltensammler“ – eine Erzählung über den Kolonialbeamten und Orientalisten Sir Richard Francis Burton. Danach richtet er seinen Blick vor allem auf politisch-gesellschaftliche Themen. In Zusammenarbeit mit der Autorin Juli Zeh verfasst er die Streitschrift „Angriff auf die Freiheit“ und beleuchtet die möglichen Gefahren des Überwachungsstaates. Interesse an Umwelt- und Klimaschutz spiegelt sich in Ilija Trojanows jüngstem Roman „EisTau“ wider. Hier betritt der Autor ein literarisch noch fast unberührtes Land, die Antarktis, und lässt das ewige Eis Zeuge werden, wie ein Mann versucht, dem gewöhnlichen Treiben der Menschheit zu entfliehen. (Barbara Duschl und Susanne Swoboda)

Interview Ilija Trojanow:

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Podcast – Markus Heitz

Mit dem Deutschen Phantastik-Preis wurde kein anderer Autor so oft ausgezeichnet wie Markus Heitz. Bereits für sein erstes Buch „Schatten über Ulldart“ wurde ihm 2003 diese Auszeichnung in der Kategorie „Bestes Roman-Debüt“  verliehen. Seinen Durchbruch erreichte er nur ein Jahr später mit dem ersten Band des „Zwerge“-Zyklus’. Angefangen hatte alles mit seiner Begeisterung für das Schreiben, der er zunächst im Studium der Germanistik und Geschichte, anschließend als freier Journalist und seit 2004 auch als freier Schriftsteller nachging.

Der nun 41-Jährige hat mittlerweile über 40 Bücher in den Genres Fantasy, Horror, Science-Fiction sowie zu den Rollenspielen „Shadowrun“ und „Justifers“ veröffentlicht. Mit seinen Fantasy-Romanen schuf er ganze Welten, in die er seine Leser entführt und in seinen Abenteuer-Spielbüchern sogar selbst agieren lässt. Bei dieser Bandbreite ist es nicht verwunderlich, dass Markus Heitz Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen in seinen Bann zieht. Auch sein neuestes Werk „Dunkle Pfade“ war in den Bestseller-Listen vertreten. Die Veröffentlichung spielt zum siebten Mal in der Welt um das „Geborgene Land“, zum dritten Mal aus der Sicht der Albae. Die Albae sind die grausamen Gegenspieler der Zwerge, die nur auf den Moment warten, in dem sie aus ihrem Exil fliehen und ins „Geborgene Land“ zurückkehren können. (Isabella Illauer und Eva Wolfschmitt)

Interview Markus Heitz:

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Podcast – Jan Costin Wagner

„Meisterhaft, höchst erstaunlich, ungeheuer dicht. Ein deutscher Spannungsschreiber der Extraklasse, der internationalen Vergleichen bestens standhält“, lobt das Nachrichtenmagazin „stern“ den Krimiautor Jan Costin Wagner. Der 1972 in Langen, Hessen, geborene Schriftsteller studierte Literaturwissenschaft und Geschichte. Sein Werk wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Krimipreis, und in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Heute lebt Jan Costin Wagner als freier Autor in der Nähe von Frankfurt. Seine zweite Heimat allerdings ist Finnland, das Land, in dem seine Frau geboren wurde. Viele seiner Bücher spielen dort, so seine bekannte Romanreihe um den Polizisten Kimmo Joentaa. Auch sein jüngster Krimi „Das Licht in einem dunklen Haus“ handelt von Joentaa und dem schwierigen Fall, den Mörder einer namenlosen Komapatientin zu finden. Die Jagd nach dem Täter führt Joentaa in ein Provinznest, in dem im Sommer 1985 ein Verbrechen verübt worden war, das alle Beteiligten nie mehr los ließ. (Christina Herbst, Marlies Kähler)

Interview Jan Costin Wagner:

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